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Herzlich Willkommen bei der Kolpingsfamilie Harsewinkel

Bearbeitet von Hubert Pieper 03.01.2016

Adolph Kolping – ein Mensch der begeistert!

Bearbeitet von Hubert Pieper 04.12.2015

Ein Sozialreformer der ersten Stunde, einer der erfolgreichsten katholischen Publizisten des 19. Jahrhunderts und volksnaher Seelsorger – so lässt sich Adolph Kolping kennzeichnen, der auch als „Gesellenvater“ bis in unsere Zeit bekannt ist.
Als viertes Kind eines Schäfers in Kerpen am 8. Dezember 1813 geboren, wächst Kolping in sehr bescheidenen Verhältnissen auf und erlernt das Schuhmacherhandwerk. Zehn Jahre arbeitet er in diesem Beruf, ringt aber mit der Entscheidung, sein bisheriges Leben aufzugeben, um Priester zu werden. Im Alter von 23 Jahren wagt er den ungewöhnlichen Schritt. Nach Gymnasium und Theologiestudium empfängt er am 13. April 1845 in der Kölner Minoritenkirche die Priesterweihe. Als Kaplan in Elberfeld lernt er den von Johann Gregor Breuer gegründeten Gesellenverein kennen und wird 1847 dessen Präses. In diesem Zusammenschluss von Gleichgesinnten erkennt Kolping ein geeignetes Mittel zur Bewältigung persönlicher Nöte und sozialer Probleme. Er lässt sich nach Köln versetzen, wo er am 6. Mai 1849 den katholischen Gesellenverein gründet. Hier findet Kolping seine eigentliche Lebensaufgabe.


 


Versammlung im Jahr 2001






 Chronik der Kolpingsfamilie Harsewinkel







Mit dieser Chronik möchten wir dem Leser in kurzer Fassung die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben unserer Kolpingsfamilie näher bringen.



In seinem Gesellenverein will Kolping jungen Menschen in bedrängter Situation Hilfestellung leisten. Hier erleben sie Gemeinschaft und Geborgenheit, allgemeine, berufsbezogene und religiöse Bildung, ergänzt durch geselliges Miteinander. So gewinnen sie persönliche Tüchtigkeit und Mut zum praktischen Christentum. Sozialer Wandel durch Veränderung des Menschen – so lässt sich Kolpings Anliegen zusammenfassend kennzeichnen. Innerhalb weniger Jahre gelingen ihm zahlreiche Neugründungen.



Die ersten Vereine schließen sich 1850 zum Verband zusammen. Bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1865 entstehen mehr als 400 Gesellenvereine in Deutschland und vielen Ländern Europas. Damit ist Kolping ein Initiator der katholischen Sozialbewegung und Wegbereiter der katholischen Soziallehre. 1991 würde er durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.



1927 Einige Handwerksgesellen, die in der Heimat oder auf der Wanderschaft den „Katholischen Gesellenverein“ kennen gelernt hatten, und nun in Harsewinkel Arbeit gefunden haben, bemühen sich um die Gründung eines solchen Vereins in Harsewinkel. Die Statuten stehen unter dem gleichen Motto wie die des Elberfelder Gesellenvereins von 1848: Religion und Tugend, Eintracht und Liebe, Arbeitsamkeit und Fleiß, Frohsinn und Scherz.



1928 Die Gründungsfeier findet am 15. April statt. Die Erziehungsziele des Vereins sind: Der tüchtige Christ; der tüchtige Vater; der tüchtige Meister und der tüchtige Bürger.
das schwarz/ orange K-Banner wird eingeführt.



1934 Im Dezember erhalten alle Gesellenvereine den Namen „Kolpingsfamilie“.



1936 Nach der Einführung des neuen Präses, Vikar Franz Lammerding, beginnt die NS-Diktatur mit der Einmischung in das Vereinsleben. Es wird viel kontrolliert und auch eingeschränkt.



1946 Vikar Josef Schmidt und Theo Lange aktivieren die alten Mitglieder und lassen die Kolpingsfamilie wieder aufleben. Eine Laienspielschar spielt das Stück „Der Wächter von Minoriten“.



1952 25 Jahre Kolpingsfamilie wird gefeiert. Das Freilichtspiel „Hiob“ wird auf dem Marktplatz aufgeführt. Der Festumzug wurde von der Firma Claas gefilmt und später in einem Heimatfilm integriert.



1967 Das 40-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie wird im September unter dem Leitwort „Kolping ruft“ gefeiert.



1977 Für das 50-jährige Jubiläum wird das Motto „Mit Kolping die Zukunft gestalten“ gewählt. Neben den vielen Aktivitäten in der Festwoche und einem Pontifikalamt mit Bischof Tenhumberg gibt es einen großen Handwerkerumzug mit großer Beteiligung.



1978 Papier- und Lumpensammlungen werden gestartet und in Zukunft zweimal im Jahr durchgeführt. Die Erlöse werden zum größten Teil an soziale Einrichtungen und in verschiedene Entwicklungshilfe-Projekte vergeben.



1987 Zum 60-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie hält Diözesanpräses Werning ein Festhochamt auf der Festwiese.



1991 An der Seligsprechung des Gesellenvaters Adolph Kolping in Rom nehmen 86 Personen teil.


2002 Zum 75-jährigen Bestehen fand eine Festwoche statt. Begonnen wurde sie mit einem Fest-Hochamt, zelebriert vom Generalpräses a.D. Heinrich Festing und dem Diözesanpräses Heinrich Plassmann. Ein Höhepunkt war der große Handwerkerumzug und die Kolping-Infoinsel.
Unsere Kolpingsfamilie besteht z.Zt. aus ca. 300 Mitgliedern (ohne Kolping-Orchester und Kolping-Theatergruppe) aus allen Altersschichten. Vom Vorstand wird ein buntes Programm erarbeitet, dass sich aus allgemeinen, religiösen, politischen und selbstverständlich auch geselligen Punkten zusammensetzt. Höhepunkte sind hierbei zu einem das Zeltlager „Vater und Kind“ und das „traditionelle Sommerfest“. Bei dem Sommerfest wird schon seit 1948 ein König ermittelt.

 

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